Mitglieder der Gruppe S. posieren für ein Gruppenfoto. Bei vier weiteren Verdächtigen durchsuchen Polizisten jetzt Wohnungen und andere Räumlichkeiten. Foto: STN

Im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Rechtsterrorgruppe S. durchsuchen Polizisten Räumlichkeiten. Die Ermittlungen gegen eine Frau und drei Männer hatte der Generalstaatsanwalt vom in Stuttgart laufenden Verfahren abgetrennt.

Stuttgart - Seit den frühen Morgenstunden durchsuchen Polizisten in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Thüringen Wohnungen und andere Räumlichkeiten mutmaßlicher Mitgliedern der als Rechtsterrorgruppe geltenden Gruppe S.. Das bestätigte ein Sprecher des Generalbundesanwalts unserer Zeitung. Die Razzien betreffen eine Frau und drei Männer, in deren Fall die Ankläger die Ermittlungen von dem aktuell in Stuttgart gegen zwölf Angeschuldigte laufende Verfahren abgetrennt hatten. Die Durchsuchungen sollen den Ermittlern helfen, Beweismaterial zu finden. Haftbefehle würden nicht vollstreckt.

Elf mutmaßliche Mitglieder der Gruppe S. sind vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht angeklagt, Mitglieder einer terroristischen Vereinigung zu sein. Einem weiteren wird vorgeworfen, diese unterstützt zu haben. In dieser Woche waren die Verhandlungstermine aufgehoben worden, weil in der Haftanstalt Schwäbisch Hall Justizwachtmeister und Häftlinge positiv auf Corona getestet worden waren. In diesem Gefängnis ist der mutmaßliche Rädelsführer der nach ihm benannten Gruppe, Werner S., untergebracht.

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