Kanzlerkandidat Laschet hat am Freitag eine neue „Sicherheitsagenda“ vorgestellt, um politisch wieder in die Offensive zu kommen. Foto: AFP/Odd Andersen

Aus CDU und CSU kommen vor dem im Wahlkampfendspurt wichtigen Wochenende ganz unterschiedliche Signale. Während bei den einen viel Frust zu hören ist, geben andere den Glauben an die Trendwende nicht auf.

Berlin - Ein CDU-Bundestagsabgeordneter lässt seinem Frust im Schutz der Anonymität freien Lauf. „Die Messe ist gelesen“, sagt er zu den Erfolgsaussichten der Union bei der Bundestagswahl in gut zwei Wochen. Neun von zehn Menschen, die zu seinen Wahlkampfständen kämen, äußerten sich kritisch über Kanzlerkandidat Armin Laschet. Der Parlamentarier, der um den Wiedereinzug in den Bundestag fürchten muss, nimmt den Parteichef dabei noch in Schutz, es gehe um größere Fragen: „Obwohl wir wussten, dass er kommt, haben wir den Umbruch nach Angela Merkel unterschätzt, das gesamte konservative Lager ist verunsichert und im Umbruch.“ Da passe es ins Bild, dass dessen ehemaliges Zugpferd Friedrich Merz nun schon mehrfach Aussagen aus dem Wahlprogramm der Union konterkariert habe.

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