Mit feinem Gehör und bestechendem Taktgefühl komponiert Sven Regener die absurd komischen Dialoge seiner Romane. Foto: Charlotte Golterma/n

Mit „Glitterschnitter“ setzt der Musiker und Autor Sven Regener seinen Romanzyklus über das Berlin der achtziger Jahre fort – und alles wird immer schöner.

Stuttgart - Man kennt sich. Und zwar schon eine ganze Weile. Wenn Sven Regeneretwas nicht vorzuwerfen ist, dann die fehlende Treue zu seinen Figuren und überhaupt. 1985 gründete er in Berlin die Band Element of Crime. Und es gibt nicht viele Formationen aus dieser Zeit, die sich im Konzertleben nach wie vor behaupten würden, am kommenden Montag zum Beispiel in Stuttgart. Die Jungs dagegen, die sich im Winter 1980 unter dem Namen Glitterschnitter zusammengefunden haben, dürften sich in den bewegten Tagen und langen Kreuzberger Nächten nicht lange gehalten haben, trotz ihrer reizvollen Besetzung, Schlagzeug, Synthie, Bohrmaschine. Das macht aber nichts. Denn mit dem neuen Roman Sven Regeners sind sie endgültig eingezogen in den sich immer weiter verästelnden Erinnerungskosmos rund um den jungen Frank Lehmann. Der, den hier noch alle zu seinem Ärger Frankie nennen, ist gerade erst in Berlin angekommen und jobbt seit Kurzem in der Szenekneipe Café Einfall des schwäbischen Wahlberliners Erwin Kächele.

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