Wo der Nikolaus überall sein kann!? Hier auf dem Adventsmarkt in Rutesheim Foto: Stadt Rutesheim

Die Bilanz ist positiv: Rund 60 Stände und zahlreiche Besucherinnen und Besucher gab es beim Adventsmarkt in Rutesheim.

Zahlreich hat es die Rutesheimer, aber auch auswärtige Besucher am Samstag zum Adventsmarkt in die Rutesheimer Stadtmitte gezogen. „Wir hatten wieder einen sehr schönen und erfolgreichen Adventsmarkt mit vielen zufriedenen Besucherinnen und Besuchern wie auch Standbetreibern“, blickt Martin Killinger, der Erste Beigeordnete der Stadt, zurück – auch wenn es sehr kalt gewesen und man schnell durchgefroren sei.

Alle Rückmeldungen seien durchweg positiv, bilanziert Killinger. Neben Vereinen, Schulen und den Kirchen gab es auf dem weihnachtlichen Markt gewerbliche Stände. Dabei handelte es sich laut Killinger um örtliche Geschäfte, die ihre Läden nicht im Marktbereich hätten, sich hier aber mit einem Angebot präsentieren konnten. Die Stadt wolle ja die Innenstadt beleben und die Gewerbetreibenden vor Ort unterstützen, betont er. Rund 60 Stände gab es am Samstag insgesamt. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm kam hinzu.

Rund 60 Stände in der Stadtmitte

Örtliche Geschäfte haben sich auch präsentieren können

So zieht auch Killinger rückblickend ein positives Resümee: „Alle Vorbereitungen und Mühen haben sich gelohnt.“ Selbst wenn der Adventsmarkt nur einen Tag lang gehe und es viel Arbeit bedeute, so etwas zu organisieren, aufzubauen und Fragen der Teilnehmer und anderer Beteiligter zu beantworten, sei es der Mühe wert. „Es geht ja um ein attraktives Rutesheim, und der Adventsmarkt ist eine tolle Bereicherung“, betont Martin Killinger. Er habe zudem Rückmeldungen, dass ein Tag gut ankomme. „Die Standbetreiber sagen mir, dass sie bei zwei Tagen nicht den doppelten Umsatz hätten“, so Killinger. Außerdem brauche man bei zwei Tagen mehr Helfer, gibt er zu bedenken.

Auch der Stadt Rutesheim ist es wichtig, dass bei einem solchen Markt trotz der sehr großen Anzahl von Besuchern möglichst wenig Müll produziert wird. „Aus diesem Grund haben wir erneut sehr intensiv dafür geworben, ein eigenes Mehrweg-Trinkgefäß mitzubringen“, sagt Martin Killinger und verweist darauf, dass dies auf dem großen „Adventsmarkt-Plakat“ und in Zeitungs-Anzeigen ebenfalls vermerkt war. Das habe insgesamt gut funktioniert.

„Viele Besucher hatten eine Tasse dabei“

„Viele Besucher hatten eine Tasse dabei und der Anteil der Einweg-Becher, die ja letztlich nach dem einmaligen Gebrauch einfach weggeworfen werden, konnte dadurch erfreulich reduziert werden,“ ist von Killinger zu erfahren. An den Ständen gab es Becher, in die die Getränke zunächst gefüllt und dann umgegossen wurden, sodass jeder Besucher dieselbe Menge bekam. Die früheren großen Müllmengen konnten auf diese Weise erheblich verringert werden.

Der Erlös ist für gute Zwecke

Schon im Vorfeld hatte man sich mit den Standbetreibern darüber verständigt, dass alle für die Ausgabe von Getränken im Einweg-Becher einen Aufpreis von einem Euro erheben. Diesen Aufpreis habe die Stadt Rutesheim vollständig den Ständen überlassen, betont Killinger. Denn viele von ihnen würden ihren beim Adventsmarkt erzielten Überschuss für gemeinnützige Zwecke verwenden oder spenden. Das ist auch möglich, weil die Stadt allein alle gemeinschaftlichen Kosten wie den Bauhof, den Strom, die Müllentsorgung, für die Werbung und die Organisation trägt. Außerdem würden sie keine Standgebühren verlangen, sagt Killinger.

Die Stadt hat den Aufpreis den Ständen überlassen

Die Verkaufspreise für Getränke auf dem Adventsmarkt in Rutesheim lagen im Übrigen unter den Preisen, wie sie beispielsweise auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg oder in Stuttgart genommen werden. 2,50 bis drei Euro habe man für einen Glühwein in Rutesheim zahlen müssen, weiß Martin Killinger. Einen alkoholfreien Punsch bekam man auch schon für 1,50 Euro.