Die Aktivisten von Fridays for Future sehen den Einstieg der Thüga bei den Konstanzer Stadtwerken kritisch. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Die Thüga soll in Konstanz bei der Energiewende helfen. Doch ist ein Unternehmen, das mit Gas viel Geld verdient, wirklich eine gute Wahl?

Die Hoffnung ruht auf dem See, wie so oft in Konstanz. Dort soll ein guter Teil der Wärme herkommen, wenn die 85 000-Einwohner-Stadt wie geplant von 2035 an klimaneutral wird. Gegenwärtig läuft zu der Wärmegewinnung mit Seewasser eine Studie. Doch das größere Problem liegt an Land. Denn bisher fehlt es an einem Wärmenetz, mit dem vor allem die historische Altstadt versorgt werden könnte. Mit einem Investitionsbedarf von 500 Millionen Euro rechnet der Geschäftsführer der Stadtwerke, Norbert Reuter. „Alleine schaffen wir das nicht“, sagt der Oberbürgermeister Uli Burchardt (CDU).

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