Joe Biden zeigt sich bei einer TV-Rede am Montag selbstgewiss. Foto: AFP/Brendan Smialowski

Der US-Präsident bleibt in einer TV-Rede dabei: Es war richtig, den Einsatz zu beenden. Ohne den Kampfeswillen der afghanischen Armee habe es nichts zu gewinnen gegeben.

Washington - Man kennt das Stilmittel aus etlichen Fernsehansprachen, die Joe Biden gehalten hat. Will er einer Passage besonderen Nachdruck verleihen, beugt er sich leicht nach vorn übers Pult und schaut sehr konzentriert in die Kamera, als könnte er jeden Zuschauer einzeln ansprechen. Im prunkvollen East Room des Weißen Hauses bedient er sich der Mimik, um eine Kernaussage zu unterstreichen. „An diejenigen, die argumentieren, dass wir bleiben sollten“, sagt er und schickt drei rhetorische Fragen hinterher. „Wie viele Generationen von Amerikas Töchtern und Söhnen wollen Sie mich noch losschicken lassen, um in Afghanistan in einem Bürgerkrieg zu kämpfen, wenn die afghanischen Soldaten dazu nicht bereit sind?“ Wie viele amerikanische Leben sei das wert? Wie viele Gräberreihen auf dem Nationalfriedhof von Arlington?

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