Joe Biden ist bei seiner Rede nach dem Terroranschlag in Kabul, bei dem 13 US-Soldaten getötet wurden, emotional angegriffen Foto: dpa/AP/Evan Vucci

Der US-Präsident ist am bisherigen Tiefpunkt seiner Amtszeit angekommen. Die politische Opposition nutzt das Blutbad von Kabul für eine Generalabrechnung mit dem Commander-in-chief. Was bedeutet das Debakel für seine weitere Präsidentschaft?

Washington - In der Stunde des Terrorschocks klang Joe Biden, der Realist, der außenpolitisch nur das tun will, was Amerika tatsächlich zu leisten vermag, wie George W. Bush. Wie der Präsident, der wie kein anderer die amerikanische Hybris im Rausch nach dem Sieg im Kalten Krieg verkörperte. „Wir werden nicht vergeben, wir werden nichts vergessen, wir werden euch jagen, und ihr werdet bezahlen“, ließ er den Ableger des „Islamischen Staats“ wissen, der Terrorgruppe, die sich zu den Attentaten am Kabuler Flughafen bekannte. Sein Land, kündigte Biden an, werde hart zurückschlagen gegen die Terroristen. Wo und wann, das werde es selbst bestimmen.

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