Allgaier will sich „schlanker aufstellen und noch effizienter werden“. Nächste Woche ist eine Betriebsversammlung. Foto: Giacinto Carlucci

Die Finanzlage des Uhinger Unternehmens hat sich stabilisiert, der geplante Umsatz des sich inzwischen mehrheitlich in chinesischem Besitz befindlichen Betriebs wird aber nicht erreicht. Um effizienter zu werden, sollen Stellen gestrichen werden.

Die Gerüchteküche brodelt schon seit Wochen. Bei Allgaier soll Personal abgebaut werden, Beschäftigte in den Vorruhestand geschickt und die Stellen nicht wiederbesetzt werden. Um 20 Prozent soll die Belegschaft reduziert beziehungsweise Lohnkosten eingespart werden, berichten Mitarbeiter. „Auf Anfragen dazu kommt auch kein Nein“, sagt ein Beschäftigter. Vieles sei sehr vage, „man weiß nicht, wohin die Reise geht“. Aufträge gebe es genügend, erzählen Mitarbeiter des Autozulieferers. Ob die entsprechenden Produktionshallen jedoch im Kreis Göppingen gefunden werden, sei ebenso fraglich. „Es ist vieles offen, die Unsicherheit ist groß“, sagt ein Mitarbeiter. Zumal die Beschäftigungssicherung Ende dieses Jahres ausläuft.

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