Jede Beerdigung ist einzigartig. Daher müsse alles perfekt sein, sagt die Bestattungsfachkraft Mia Eder. Foto: /Thomas Bauer

Mia Eder hat ihren Traumberuf gefunden. Der Umgang mit Verstorbenen macht der 22-jährigen Bestatterin nichts aus. Sie versorgt, wäscht, frisiert sie und kleidet sie an. Doch wie verarbeitet die junge Frau die Schicksalsschläge, deren Zeugin sie in ihrem Beruf wird?

Für die meisten Menschen ist er ein Tabu-Thema, für Mia Eder gehört der Tod zum Alltag. Die 22-Jährige, die in Stuttgart-Wangen aufgewachsen ist, ist Bestattungsfachkraft. Im Frühjahr hat sie ihre Ausbildung beim Bestattungsunternehmen Rühle in Gärtringen nach zweieinhalb Jahren erfolgreich abgeschlossen. „Als Kind hatte ich sehr viel Angst vor dem Tod“, erzählt die fröhliche, junge Frau. Weil sie sich ihrer Angst stellen will, entschließt sie sich mit 15 Jahren, ihr Bogy-Praktikum bei einem Bestatter zu machen. Nach fünf Tagen steht für sie fest: Bestatterin ist ihr Traumberuf. Ihre Eltern überreden sie vor der Ausbildung, noch ihr Abitur zu machen. Im Anschluss findet sie einen Ausbildungsplatz beim Bestattungsunternehmen Rühle.

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