Häusliche Gewalt als Grund: Zuflucht im Frauenhaus. Foto: yupachingping - stock.adobe.com

Die digitale Gewalt gegen Frauen nimmt zu. Und auch Frauenhäuser brauchen neue Schutzkonzepte, denn Täter spüren mit GPS-Tracking deren geheime Adressen auf.

Gewalttätigen Männer gelingt es immer öfter, durch digitale Kommunikation den geheimen Standort von Frauenhäusern aufzudecken. Sie nutzen die GPS-Ortung von Handys, überwachen Mails oder SMS oder lassen sich über die Smartphones ihrer Kinder – die mit der Mutter im Frauenhaus leben – die Adresse verraten: Das sind bundesweite Erkenntnisse des Vereins Frauenhauskoordinierung in Berlin, die einen Großteil der 380 Frauenhäuser in Deutschland vertritt und berät. „Wir haben eine Zunahme der digitalen Gewalt gegen Frauen“, sagt Koordinatorin Elisabeth Oberthür. „Parallel wächst die Gefahr der Aufdeckung von Frauenhausadressen durch Täter.“

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