Ein Luftfiltergerät steht in einem Fachraum eines Gymnasiums. Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Wissenschaftler der Uni Stuttgart haben verschiedene Methoden des Luftaustausches miteinander verglichen und kommen zu Schluss: Am Stoßlüften führt kein Weg vorbei. In schlecht belüftbaren Räumen sind mobile Lüfter jedoch eine nützliche Hilfe.

Stuttgart - Mobile Luftreinigungsgeräte können in Klassenzimmern zwar helfen, das Infektionsrisiko zu senken, sind aber keine Alternative zu regelmäßigem Lüften. Zu dieser Erkenntnis kommen Wissenschaftler der Universität Stuttgart, die von Januar bis Juni 2021 an zehn Stuttgarter Schulen die Wirkung verschiedener lüftungstechnischer Maßnahmen auf das Infektionsrisiko untersucht haben. Vor allem in schlecht belüftbaren Räumen spielen die mobilen Anlagen ihre Stärken aus. Die Forscher weisen jedoch auch auf handfeste Nachteile hin: Mobile Lüfter produzieren Lärm und Zugluft. Außerdem können sie weder Kohlendioxid noch Feuchtigkeit abführen.

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