Der Blick von oben auf das Gewerbegebiet samt der geplanten Erweiterungsflächen. Foto: Gewerbepark/Hajo Dietz

Fachleute führen die verheerenden Überflutungen im Ahrtal und anderswo auch auf die ungehemmte Flächenversiegelung zurück. Forderungen werden lauter, dem Eingriff in die Natur Einhalt zu gebieten. Unterdessen wird weiter betoniert – ein Beispiel aus dem Hohenlohekreis.

Künzelsau - Wenn es den Gewerbepark nicht gäbe, müssten wir ihn gründen“, zitiert die Heilbronner Stimme den Künzelsauer Bürgermeister Stefan Neumann im September 2019. Die Rede ist vom sogenannten Gewerbepark Hohenlohe, einer sich weit ausdehnenden Industrie- und Gewerbeansiedlung an der Autobahn 6, Ausfahrt Kupferzell. Manch anderer teilt diese Meinung nicht. Hubert Meixner etwa. In der Hohenloher Zeitung hat der Diplompädagoge aus Künzelsau Ende Juni eine erste kritische Leserzuschrift zum Thema formuliert: „Flächenverbrauch ohne Ende?“, fragt er. Nein, sagen daraufhin 58 Bürgerinnen und Bürger, die seine Stellungnahme gegen die fünfte Erweiterung des Flächennutzungsplans Hohenloher Ebene unterschrieben haben. Sie appellieren an die Verantwortlichen, von den Plänen Abstand zu nehmen.

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