Bertrand Chamayou und Sol Gabetta haben im Beethovensaal gespielt. Foto: Marco Borggreve

Das Duo Sol Gabetta und Bertrand Chamayou hat in der SKS-Russ-Meisterpianisten-Reihe im Beethovensaal in Stuttgart gespielt. Im ersten Teil des Konzerts geriet die Klangbalance zwischen der Star-Cellistin und dem Pianisten völlig aus dem Lot. Was war da los?

Endlich Sol Gabetta pur. In der Zugabe „Nana“ aus den „Canciones populares Españolas“ von Manuel de Falla kann er sich frei entfalten: ihr kraftvoller, suggestiv-intensiver Celloton. Ein berührender, inniger Gesang, geerdet vom Pianisten durch behutsame, zarte Farbtropfen-Begleitung. Aber vor allem in der ersten Hälfte des Konzerts der argentinisch-schweizerischen Star-Cellistin im Beethovensaal war die Klangbalance zwischen ihr und dem französischen Pianisten Bertrand Chamayou fast komplett aus dem Lot.