Viele Eltern wünschen sich Luftfilter in die Klassenzimmer. Foto: dpa/Sven Hoppe

Ihre Kinder sollen im Herbst nicht wieder in Schulen gehen müssen, in denen es keine Luftfilter gibt. Darum wollen einige Eltern mobile Geräte spenden. Geht das?

Stuttgart - Kultusministerin Theresa Schopper sieht dem Herbst trotz der Delta-Variante zuversichtlich entgegen. Sie plant fest damit, dass alle Schülerinnen und Schüler am 13. September in Vollpräsenz in ihre Klassenzimmer zurückkehren können. Die „Korsettstangen der Sicherheit“ sollen bis dahin ausreichen, hofft sie. Mobile Luftfiltergeräte in allen Klassenzimmern dürften trotz Förderung ihres Ministeriums allerdings nicht zu diesen „Korsettstangen der Sicherheit“ gehören. Viele Städte und Gemeinden agieren zurückhaltend bei der Anschaffung dieser Geräte und wollen sie nur für schlecht belüftbare Räume besorgen. Elternverbände dagegen pochen auf die flächendeckende Ausstattung mit Luftfiltern. „Alles, was die Aerosolkonzentration verringert, wird als ein Baustein betrachtet, wie die Sicherheit der Kinder erhöht werden kann – nur die mobilen Luftfiltergeräte nicht“, kritisiert die Vorsitzende des Gesamtelternbeirats (GEB) der Stuttgarter Schulen, Manja Reinholdt. Eltern, denen das Hickhack zu blöd geworden ist, oder die nicht mehr an eine rechtzeitige Anschaffung der Geräte vor Herbst glauben, wollen den Schulen ihrer Kinder Luftfilter spenden.

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