Die Bahn erhält alleine in diesem Jahr 10 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt für das lange vernachlässigte Schienennetz. Foto: dpa/Fabian Sommer

Die Bahn verhindere Finanzkontrollen, sagt der Rechnungshof. Das Verkehrsministerium rät der Behörde, sie gerichtlich dazu zu zwingen. Wettbewerbsverbände finden das Verhalten von beiden ungeheuerlich.

Scharfe Kritik am Verhalten des Bundesverkehrsministeriums und der Deutschen Bahn AG hat der bisher unveröffentlichte Bericht des Bundesrechnungshofs ausgelöst, wonach Finanzkontrollen beim hoch subventionierten Staatskonzern seit Jahren behindert werden. Das bisherige Gebaren des Unternehmens und des Ministeriums sei „absolut kontraproduktiv“, betont Mofair-Präsident Martin Becker-Rethmann. „Die DB führt sich auf wie ein Staat im Staate“, kritisiert der Vorsitzende des Verbands der Güterbahnen vom Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE), Ludolf Kerkeling.

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