Viele Menschen im Sudan protestieren gegen die Machtübernahme durch die Militärs. Foto: dpa/Ashraf Idris

Im Sudan hat das Militär die zivile Regierung abgesetzt. Der Ministerpräsident und einige Minister wurden festgesetzt, der Ausnahmezustand ausgerufen.

Khartum - Einen Überraschungsschlag kann man Sudans Generälen nicht vorwerfen. Sie haben ihren Putsch vom Montag seit Wochen vorbereitet und sogar angekündigt: Sie karrten Anfang vergangener Woche Hunderte von Anhängern in die Hauptstadt Khartum, die dort lauthals einen Militärcoup forderten. Bereits zuvor hatte eine regionale Miliz den wichtigsten Hafen des Landes in Port Sudan blockiert: Auch dahinter sollen Berichten aus dem Land zufolge die Militärs gestanden sein. Sie wollten auf diese Weise die wirtschaftliche Not in dem Übergangsstaat zu einem Höhepunkt bringen – um dann mit ihrem Putsch das sich anbahnende „Chaos“ verhindern zu können.

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