Ach du meine Güte – das soll „Romeo und Julia“ werden? Ja, und zwar sehr unterhaltsam. Foto: Eibner-Pressefoto/Maxi Saier

Nach mehreren Rückschlägen bringt das Ensemble des Ehninger Kultur- und Theaterkellers wieder ein Stück auf die Bühne. Einen Schwank, in dem sich Laien an „Romeo und Julia“ versuchen.

Da hätte sich Shakespeare wohl im Grabe umgedreht: Im Stück „Theater macht Freude“ möchte die Schauspielgruppe des Gesangvereins Schönbuch-Echo eine eigenwillig umgedeutete Romeo-und-Julia-Variante einstudieren. Da ihnen aber der Regisseur entnervt weggelaufen ist, muss ein neuer her. Das schwäbische Energiebündel Susi (Dorit Hornstein) holt Frau Meier, die angesichts der dilettantischen Mimen und des Machwerks, in das sie das „Wunderwerk der Weltliteratur“ verwandelt haben, um Fassung ringt. Die Schauspieler haben die Handlung auf einem Mosthof in Sindelfingen angesiedelt, sprechen breitestes Schwäbisch, vergessen den Text (auch die Souffleuse) und glänzen auch sonst mit Eigensinn und Unkenntnis.

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