Auf der Schwäbischen Alb verlaufen die neue Bahnstrecke und die Autobahn 8 parallel zu einander. Foto: Deutsche Bahn/Arnim Kilgus

Am 11. Dezember 2022 wird die Schnellbahntrasse nach Ulm eröffnet. Bei den sich anschließenden Strecken hakt es aus unterschiedlichen Gründen.

Stuttgart/Ulm - Auch ein späterer Minister kann mal daneben liegen. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke der Bahn nach Ulm dürfe nicht gebaut werden, gab Winfried Hermann im November 2010 zu Protokoll. Sie sei nicht wirtschaftlich. Einen Monat zuvor hatte Hermann der „taz“ anvertraut, „dass die Strecke mindestens fünf Milliarden Euro kostet“. Wenig später wurde der Grüne Verkehrsminister im Land – und begleitet seither den von ihm einst bekämpften Neubau. Exakt in einem Jahr wird die Strecke Wendlingen-Ulm in Betrieb genommen. Am Ende soll sie 3,95 Milliarden Euro kosten, „auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse“, wie ein Bahnsprecher sagt.

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