Dorothee Ballreich ermutigt Eltern, auf ihr Bauchgefühl zu hören. Foto: Giacinto Carlucci

Eltern zu werden, ist schon ohne Pandemie aufregend genug – doch Corona hat vieles verändert. In der Wochenstation in der Klinik am Eichert im Göppingen hat man sich darauf eingestellt.

Göppingen - Die Ängste haben sich verändert“, sagt Dorothee Ballreich. Am Anfang der Pandemie hatten junge Eltern noch Sorge, die Großeltern anzustecken. „Jetzt geht es eher darum: Wie schütze ich mein Kind?“, berichtet die pflegerische Bereichsleiterin der Wochenstation in der Klinik am Eichert. Immer wieder tauchen Fragen auf wie: Wo darf ich mit meinem Kind hin? Muss ich alles desinfizieren? Ballreich antwortet dann: „Ich plädiere dafür, diese Baby-Generation normal aufwachsen zu lassen.“ Man müsse nicht überall mit Desinfektionsmittel zugange sein. „Wenn ich irgendwohin gehe, dann mit Bedacht. Und vielleicht das Gegenüber fragen, ob es geimpft ist“, sagt die Bereichsleiterin. „Und eher mit den Augen schauen als anfassen.“

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