Forstwirt Ralph Phili sägt vor dem Fällen einen Keilschacht in den Stamm der gut 20 Meter hohen Eiche. Foto: /Stefanie Schlecht

Im Forstbezirk Schönbuch hat die Holzernte-Saison begonnen. Insbesondere das begehrte Eichenholz steht dann bei Weinliebhabern oder Möbelbauern hoch im Kurs.

Hildrizhausen - „Achtung!!!“ Langsam, wie in Zeitlupe, neigt sich die gut 20 Meter hohe Eiche zur Seite und fällt schließlich mit einem lauten Krachen zu Boden. Die Erde scheint für einen Moment zu beben. Fachmännisch hatte zuvor der Forstwirt Ralph Phili einen Keilschacht in den Stamm gesägt und den ferngesteuerten Fällkeil dort platziert. In der Waldluft liegt ein intensiver Duft nach Eichenfass und erinnert sofort an Wein – die Eichenrinde enthält reichlich pflanzliche Gerbstoffe, Weinliebhabern auch als Tannine bekannt. Dem Baum hat der Forstwirt mit einem leichten Schlag eine sogenannte Vorspannung gegeben, dann hebt Ralph Phili seelenruhig seine Säge auf und betätigt aus sicherer Entfernung den grünen Knopf an der Fernbedienung um seinen Hals. Diese steuert das elektrische Fällkeil.

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