Experten sagen: Genetisch gesehen sind Europäer Ostafrikaner. Foto: Adobe Stock/Djomas

Warum der Begriff Rasse beim Menschen im Gegensatz zum Tier nicht verwendet werden sollte, wieso die Menschen sich ähnlicher sind, als es optisch wirken mag, und warum Europäer eigentlich Ostafrikaner sind.

Leipzig - Es ging hin und her in der Bundesregierung – am Ende konnten sich CDU und SPD nicht darauf einigen, durch welche Formulierung der Begriff „Rasse“ im Grundgesetz ersetzt werden könnte. Einigkeit herrscht aber darüber, dass er beim Menschen nicht verwendet werden sollte – aus biologischen Gründen. „Rassen gibt es nur bei Haustieren“, sagt Johannes Krause, Direktor am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig. „Bei diesen haben Menschen über mehrere Hundert Jahre immer eng verwandte Tiere, bis hin zu Geschwistern, miteinander verpaart und so jeweils Populationen gezüchtet, die untereinander nahe verwandt sind.“ Zwischen zwei Schäferhunden gibt es deshalb kaum genetische Unterschiede, zwischen Schäferhund und Dackel dagegen viele.

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