Der Baden-Württemberger Tobias Hirt hat Deutschlands ersten gemeinnützigen Stromversorger Fairster gegründet. Foto: Fairster/Tobias Hirt

Verbraucher stöhnen über hohe Strompreise, während Energiekonzerne wie EnBW und RWE hohe Profite verkünden. Ein schwäbischer Stromrebell dreht den Spieß jetzt um.

Mittwochvormittag in einem Konferenzraum in Stuttgart, der neue EnBW-Chef Georg Stamatelopoulos steht vor einer kinogroßen Leinwand, die eine heile Energiewelt zeigt. In der Ferne ragen Windräder in den blauen Himmel, eine kilometerlange Stromleitung durchzieht die Landschaft aus grünen Wiesen, auf denen Solarpanels das Licht der Sonne in saubere Energie umwandeln. Ebenso glänzend sind die Zahlen, die der neue Chef von Deutschlands drittgrößtem Stromerzeuger verkündet. Der große Energieversorger aus Baden-Württemberg hat 2023 Milliardengewinne eingefahren. Das bereinigte Ergebnis stieg im siebten Jahr in Folge – um gut 60 Prozent auf 6,37 Milliarden Euro.

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