Tiefe Risse durchziehen die Häuser der Betroffenen. Foto: Archiv/Thomas Bischof

In der Verhandlung vor dem Landgericht über die Schadenersatzzahlungen kommt der Richter zu einer ersten Einschätzung und schlägt einen Vergleich zwischen der Allianz-Versicherung und der Interessengemeinschaft Erdhebungen vor. Der Gesamtschaden wird auf 11,4 Millionen Euro geschätzt.

Als der Richter Mark Ropertz am Mittwoch die Verhandlung am Stuttgarter Landgericht eröffnete, wurde schnell deutlich, dass an diesem Tag ein kniffliger Fall zu verhandeln ist. Ropertz sprach von „keinem glasklaren Fall“, einer der beteiligten Anwälte von „wahnsinnig schwierigem juristischen Zeug“, das es zu erörtern gibt. Gegenüber saßen sich die Allianz-Versicherung und die Interessengemeinschaft Erdhebungen Böblingen (IGE-BB), in der 174 Menschen aus Böblingen organisiert sind, die alle ein Schicksal eint: Ihre Häuser wurden durch Erdhebungen beschädigt, die von mangelhaft ausgeführten Geothermiebohrungen in den Jahren 2006 bis 2008 stammen.

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