Evelyn Zupke hält in ihrem Bericht im Wesentlichen fest, dass es noch einiges zu tun gibt. Foto: dpa/Britta Pedersen

Die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke fordert, dass für den Nachweis eines Folgeschadens der Unterdrückung des DDR-Regimes kein Gutachten mehr notwendig ist. Und sie will einen bundesweiten Härtefallfonds.

Berlin - Knapp fünf Monate, viele Gespräche und ein emotionales Treffen mit Opfern hat es gebraucht, bis die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke am Dienstag ihren ersten Bericht vorlegen konnte. Dass sie für die Vorstellung den 9. November auswählte, den Tag des Mauerfalls vor 32 Jahren, war kein Zufall. Und die Nachwirkungen der SED-Diktatur in der ehemaligen DDR, des Verfolgens, Wegsperrens und Umerziehens – sie sind für viele Menschen noch immer zu spüren, ist Zupke überzeugt. „Viele Opfer kämpften bis heute mit den schwerwiegenden Folgen des Regimes“, sagte Zupke im Rahmen der Bundespressekonferenz. „Die Schicksale bewegen mich tief.“ Und ihre Botschaft ist: Die Lage der früheren Opfer müsste und könnte besser sein.

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