Das Interesse der Chinesen an freier Kunst ist groß, Chancen für Kreative sind rar, ihre Ausdrucksformen eine Gratwanderung. Foto: F. Kretschmer

Von Stand-up-Comedy bis Musik: Die Kultur wird im China unter Xi Jinping immer strenger kontrolliert. Viele der gesellschaftlichen Probleme sind für die jungen Kreativen längst tabu. Welche Freiräume bleiben für Kulturschaffende?

Ein junger Chinese, kaum volljährig, schreitet mit absoluter Souveränität auf die Kneipenbühne. „Letzte Woche habe ich meine Schule beendet – jetzt bin ich offiziell arbeitslos“, sagt der Nachwuchskomiker todernst. „Oder, wie es die chinesische Regierung nennt: Ich bin flexibel beschäftigt.“

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