Braukumpane: Clemens Thüsing (52, links) hat Brauwesen in Bayern studiert, Michael Dahm (43) ist Verwaltungsangestellter. Foto: privat

Zwei Männer aus Asperg (Kreis Ludwigsburg) hatten keine Lust mehr auf den regionalen Wein und machten sich daran, ein „Bier für die Heimat“ zu brauen. Das kommt so gut an, dass es sich im lokalen Supermarkt besser verkauft als die großen Marken.

Eine Zeit lang sprossen überall kleine Brauereien, sogenannte Mikrobrauereien, aus dem Boden. Kreative Biere, die anders schmecken als das, was im TV beworben wird, herzustellen, das waren in Mode. Laut der „Bierkonsum Trendstudie 2025“ produzierten die Mikrobrauereien vor fünf Jahren eine Rekordmenge von 222 466 Hektolitern. Seitdem ist sie rückläufig. Zum einen dürfte das damit zusammenhängen, dass die Deutschen insgesamt weniger Bier trinken. Zum anderen machen große Brauereien längst mit. Ihr Sortiment geht weit über Pils, Export und Weizenbier hinaus.

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