Seine erste Auslandsreise als US-Präsident führt Joe Biden zu den traditionellen Verbündeten nach Europa. Foto: dpa/Susan Walsh

Europa und Amerika sollten ihre Zukunft gemeinsam in die Hand nehmen. Dazu müsste auch das Schlüsselland Deutschland endlich seine Außenpolitik mit angezogener Handbremse aufgeben, meint unser Kommentator Michael Weißenborn.

Stuttgart - Die USA und die Europäer versuchen ihre alte Liebe neu zu entfachen. Seit der Demokrat Joe Biden Ende Januar ins Weiße Haus eingezogen ist, hat er auch außenpolitisch ein Feuerwerk an Initiativen gezündet, um den traditionellen Verbündeten zu signalisieren: Amerika ist zurück und will verlorenes Vertrauen in amerikanische Führungsfähigkeit und Führungswillen zurückgewinnen. Die Europäer ihrerseits sind zunächst schon von der Tatsache entzückt, dass jemand anderes in den USA regiert als Donald Trump, der den Brexit feierte, die Nato für überholt hielt und sogar die heilige Beistandsverpflichtung in Zweifel zog.

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