Enttäuschte Verlierer: die VfB-Profis trotten nach dem 1:2 beim FC Schalke vom Platz. Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Wer beim Bundesliga-Schlusslicht so eine miese erste Hälfte hinlegt und von der Entschlossenheit des Gegners überrascht ist, hat den Ernst der Lage nicht erkannt, meint unser Autor Jochen Klingovsky.

Bruno Labbadia ist kein Freund von Statistiken. Es hat den Trainer folglich wenig interessiert, was der VfB auf Schalke alles hätte geraderücken können: der letzte Bundesliga-Auswärtssieg (2:0 in Wolfsburg) liegt fast 15 Monate zurück, zwei Erfolge nacheinander gab es letztmals im Mai 2021, den letzten Erfolg mit Deniz Aytekin als Schiedsrichter vor acht Jahren, den letzten Dreier in Gelsenkirchen vor zehn Jahren. Dass Labbadia sich mit diesen Negativserien nicht beschäftigt? Ist total verständlich. Weil den VfB-Coach viel größere Sorgen plagen.

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