Die perfekte Weihnachtspost: Fünf Tipps zur Erstellung von Grußkarten

Wie Sie zum Fest der Liebe mit Grußkarten anderen eine Freude machen

Von Julia Schade

Artikel vom 19. September 2019 - 11:00

KREIS BÖBLINGEN. Beim Blick auf den Kalender wird eines schnell klar – das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Somit rückt auch der Heilige Abend wieder in greifbare Nähe. Zum Fest der Liebe wollen wir unseren Freunden und Familienangehörigen unsere Wertschätzung und tiefen Gefühle vermitteln. Was eignet sich dafür am besten, als persönliche Worte in Form einer individuell gestalteten Weihnachtsgrußkarte?

So entsteht einzigartiges Design mit persönlichem Touch

Je mehr Mühe in die Kartenerstellung einfließt, desto schöner wird das Ergebnis. Die Empfänger von Weihnachtspost schätzen persönliche Ansprache genauso wie individuelle Optik. Wer wirklich Tiefgang transportieren möchte, der wählt kein Standard-Kartenwerk aus dem Drogeriemarkt.

Alternativ bietet es sich an, die Dokumente selbst zu erstellen. Gut sortierte Schreibwarenläden bieten vom passenden Papier über Zierwerk bis zu den notwendigen Utensilien alles, was benötigt wird. Wessen Begabung in Bezug auf Bastelarbeiten zu wünschen übrig lässt, der kann wahlweise ein vorgefertigtes Bastelset nutzen oder seine Weihnachtsgrüße auf karten-paradies.de mithilfe von professionellen Vorlagen gestalten. Online wählen die Nutzer ein attraktives Design aus. Anschließend verändern sie mit wenigen Handgriffen die Farb- und Motivgestaltung sowie den Text. Dadurch entstehen einzigartige Werke, welche professionell aussehen und gleichzeitig die Handschrift des Absenders tragen.

Ganz einfach die richtigen Worte finden

Grundsätzlich bestehen die Texte von Karten aus Ansprache, Hauptteil und Verabschiedung. Der Anlass des Grußes, also das Weihnachtsfest, muss klar erkennbar sein. Je mehr im Hauptteil auf den Empfänger eingegangen wird, desto gerührter wird er sein. Die Verwendung von Anekdoten und gemeinsamen Erinnerungen eignet sich am besten. Übrigens macht sich auch ein passender Vers, beispielsweise auf der Vorderseite gut. Gerade, weil es sich um einen christlichen Anlass handelt, sind Bibel-Zitate perfekt. Genauso gut kommen aber auch weltliche Sprüche an. Einige Beispiele sind:

► “Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.” Lukas 2,10-11

► “Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl.” Edna Ferber

► “Erst wenn Weihnachten im Herzen ist, liegt Weihnachten auch in der Luft.” William Turner Ellis

Leserliches und strukturiertes Arbeiten auf Weihnachtsgrußkarten

Bei der Auswahl von Schriftarten sind gut leserliche Varianten zu bevorzugen. Verschnörkelte und stark geschwungene Font-Typen mögen ein Augenschmaus sein, aber häufig fällt das Entziffern schwer.

Zusätzlich sollte der Text so angebracht sein, dass er nicht gequetscht wirkt. Falls der Verfasser ein Freund große Worte ist, wirken Einlegeblätter wahre Wunder. Durch sie entstehen mehr Platz und Übersichtlichkeit. Achtung, je schwerer der Weihnachtgrußkarte wird, desto höher sind die Portokosten.

Persönliche oder postalische Zustellung?

Freunde, Bekannte und Verwandte werden sich sicherlich über einen Weihnachtsbesuch freuen. Wer die Möglichkeit hat, seine Liebsten zum Jahresende zu treffen, der sollte dies tun. Bei der Gelegenheit wird die Karte und vielleicht auch ein kleines Präsent überreicht. Menschen, die sich nicht in der Vorweihnachtszeit ins Getümmel stürzen wollen, können neben den Grußkarten auch ihre Weihnachtsgeschenke bequem und sicher online kaufen.

Leben die Empfänger der Weihnachtsgrußkarte und der kleinen Aufmerksamkeit weit entfernt, spielt die Post gerne Bote. Welcher Mensch freut sich nicht, wenn er zwischen Rechnungen und Werbeheften eine schöne Karte mit lieben Worten findet?

Den perfekten Versandzeitpunkt erwischen

Auch wenn die Versandunternehmen normalerweise nur einen Werktag zur Zustellung brauchen, ist in der Vorweihnachtszeit darauf kein Verlass. Zwei bis dreimal so viele Päckchen und Karten, als in den restlichen Monaten, werden im Dezember verschickt. So kommt es Jahr für Jahr zu Engpässen und Verzögerungen. Um auf Nummer sicher zu gehen, gibt man die Karte für den innerdeutschen Versand spätestens am 21. Dezember auf.

Die Deutsche Post rät dringend, auf eine korrekte, leserliche Adressierung sowie passende Frankierung zu achten. Wenn ein kleines Geldgeschenk die zauberhaften Weihnachtsgrüße noch zusätzlich aufwertet, ist es empfehlenswert das Kuvert als Wertbrief zu verschicken. Als sogenannter “Wert national” ist das Schreiben bis zu 100 Euro in bar und 500 Euro Sachwert versichert.

Wer diese fünf Tipps beachtet, der zaubert einzigartige Weihnachtsgrüße, die pünktlich zum Fest ankommen.