Weihnachtsbäume aus fairer Ernte

In den Toom-Märkten

Artikel vom 10. Dezember 2019 - 15:48

KREIS BÖBLINGEN (red). Ein Tannenbaum gehört für die meisten Menschen zum Weihnachtsfest zwingend dazu. Wenn der Baum dann an Heiligabend mit den Beschenkten um die Wette leuchtet, stellt sich für die wenigsten die Frage, wo die beliebte Nordmanntanne eigentlich herkommt. Wenn man keinen Baum aus der Umgebung ersteht, haben die Tannen mitunter eine lange Reise hinter sich. "Denn bevor die Bäume geschlagen werden, müssen ihre Samen unter teilweise gefährlichen Bedingungen in der wirtschaftlich schwach entwickelten Region Racha in Georgien geerntet werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Toom-Märkte. Gemeinsam mit der dänischen Stiftung Fair Trees würden sich die Toom-Märkte in der Region Böblingen für faire Erntebedingungen im Kaukasus einsetzen.

Die Zapfenpflücker werden so beispielsweise mit professionellem Kletterequipment ausgestattet, wenn sie in den 30 Meter hohen Baumwipfeln die Samen ernten. Gleichzeitig kommt das Geld auch den Kindern in der Region zu Gute, unter anderem in Form verschiedener Schulmaterialien oder als Equipment für den Physik- und Chemieunterricht. Durch die Einnahmen aus dem fairen Weihnachtsbaumverkauf sei außerdem eine Kinderzahnklinik in einer Schule eröffnet worden.

"Wir möchten bei unseren Kunden das Bewusstsein für den Lebensweg eines Weihnachtsbaumes stärken", erklärt dazu Jens Kockott, Marktleiter in Herrenberg.