Im Kinder- und Jugendtreff auf der Diezenhalde fand eine Flachwitz-Challenge statt

Lachen ist gesund

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Artikel vom 21. August 2019 - 20:00

BÖBLINGEN. Eine Flachwitz-Challenge - was ist das überhaupt? Zwei Teilnehmer sitzen einander gegenüber. Beide sind mit einem vollen Glas Wasser ausgestattet und nehmen einen großen Schluck davon in den Mund. Auch ein Moderator, der eine Reihe an Witzen vorliest, ist mit von der Partie. Das Ziel des Spieles ist es, nicht zu lachen. Wer trotzdem lachen muss, spuckt seinem Gegenüber das Wasser ins Gesicht - ein feucht fröhliches Unterfangen. Sieger des Wettbewerbs ist, wer am Ende noch am meisten Wasser im Glas hat.

Bei wolkenlosem Himmel und 28 Grad im Schatten, lassen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Flachwitz-Challenge sowie einige Schaulustige auf Bierbänken im Außenbereich des Kinder- und Jugendtreffs nieder. Ausgelegt ist die Veranstaltung für Kinder ab acht Jahren. Auch der 14-jährige Luis Lang aus Böblingen ist mit dabei. "Hier ist immer was los", erklärt er. Sein Motto an diesem Nachmittag: "Bei dem Wetter kann ein bisschen Abkühlung nicht schaden."

"Was findet man beim Kannibalen in der Dusche? Head and Shoulders."

Die Einrichtungsleiterin Gabriela Kühner erzählt uns zudem, dass die Flachwitz-Challenge an diesem Tag zum ersten Mal im Kinder-und Jugendtreff stattfindet. "Unser Ferienprogramm ist eine Mischung aus alt bewährten und aus neuen Angeboten. Wir arbeiten bedarfsorientiert und schauen, was den Kindern Spaß macht", sagt Kühner.

Die Rolle der Moderatorin übernimmt an diesem Tag Sevgi Turhan, eine Mitarbeiterin des Kinder- und Jugendtreffs. Die 25-Jährige hat über hundert verschiedene Witze vorbereitet und brennt jetzt voller Vorfreude darauf, sie den Anwesenden vorzulesen. Sie war es auch, die die Idee hatte, ein solches Event zu veranstalten: "Ich habe beobachtet, wie sich unsere Besucher die schlechtesten Witze erzählt haben und da kam mir der Gedanke eine Flachwitz-Challenge zu organisieren." Auch Federico Schetto aus Böblingen und seine Mutter Serena Schetto nehmen an der Veranstaltung teil. Beide warten gespannt darauf, dass der Wettbewerb beginnt. Auf die Frage, wie er seine Chancen zu gewinnen einschätzt, antwortet der Neunjährige schüchtern: "Ich weiß es nicht genau." Außerdem verrät er, dass er sich besonders darauf freue, endlich die Witze vorgelesen zu bekommen. Nach wenigen Minuten sind die beiden bereits von oben bis unten durchnässt und sichtlich gut gelaunt. Schuld daran sind Flachwitze wie beispielsweise: "Was findet man beim Kannibalen in der Dusche? - Head and Shoulders."

Am Ende der Veranstaltung ist man sich einig, dass an diesem Tag der Spaß im Vordergrund stehen soll und erklärt alle Teilnehmer gleichermaßen zu Gewinnern.

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