Marc Dolde wirft seinen Hut in den Gäufeldener Ring

Sechs Kandidaten für den Bürgermeistersessel von Gäufelden

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    Marc Dolde

Artikel vom 14. Juni 2019 - 17:48

GÄUFELDEN (red). Marc J. Dolde, Rechtsanwalt in Nebringen, wirft seinen Hut in den Ring. Er will am 14. Juli Bürgermeister von Gäufelden werden.

Marc J. Dolde ist 54 Jahre alt, parteilos und zuhause in Öschelbronn mit seiner Ehefrau Natalie Wolf-Dolde hat er drei Kinder im Alter von 19, 17 und 14 Jahren. Von Beruf Rechtsanwalt, wohnt er seit 25 Jahren in Gäufelden. Dort ist auch seine Kanzlei.

Studiert hat er zunächst evangelische Theologie, dann parallel dazu Jura in Tübingen und Bern. Schwerpunkt in seinem juristischen Studium und Rechtsreferendariat war das Öffentliches Recht/Verwaltungrecht. Und so war er ein halbes Jahr im Bauverwaltungsamt in Herrenberg, am Verwaltungsgericht in Stuttgart, am Regierungspräsidium Tübingen und mehrmals im evangelischen Oberkirchenrat Stuttgart aktiv. Nach den theologischen und juristischen Examina hat er sich dann als Rechtsanwalt selbstständig gemacht.

Im Jahr 2001 ist Dolde in die evangelische Landessynode gewählt worden (Kirchenparlament), 2003 dann in die EKD-Synode (Bundesebene) bis 2008. Immer wurde er hier als sogenannter Kirchenrechtsexperte zurate gezogen. In der Landessynode war er bis 2013. Von 2004 bis 2009 war Dolde auch Mitglied im Gemeinderat der Gemeinde Gäufelden. Er ist Vorstand des über 1000 Mitglieder starken TSV Öschelbronn und des Diakonievereins Gäufelden. Seit 2007 ist er darüber hinaus Stiftungsratsvorsitzender der AMOS-Preis-Stiftung in Stuttgart (Zivilcouragepreis).

"Inhaltlich geht es mir darum, die Gemeinde Gäufelden weiter zu bringen und ich habe dazu auch die entsprechenden Führungs- und Leitungskompetenzen", ist sich Dolde sicher. "Nachdem ich von vielen angefragt wurde, möchte ich mich jetzt noch einer neuen Herausforderung stellen."

Sein Wahlspruch lautet: Gemeinsam Zukunft gestalten. Besondere Fähigkeiten sieht der Kandidat in der Vermittlung und im Ausgleich - auch dank seiner beruflichen Tätigkeit.

Hobbys sind ("neben unserem Hund") das Musizieren (Orgel, Klavier) und das Singen in der Stiftskantorei in Herrenberg zusammen mit seiner Frau (seit 1991).

Inzwischen sind nun sechs Wettbewerber am Start im Rennen um den Bürgermeisterstuhl, den Johannes Buchter zum Oktober räumen wird. Eine offizielle Kandidatenvorstellung findet am Freitag, 5. Juli statt. Am kommenden Montag, 18 Uhr, ist Bewerbungsschluss.

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