Hier muss schneller gehandelt werden

Leserbrief vom 12. Dezember 2019 - 16:30

Zu den tödlichen Unfällen auf der B 464

Vielen Dank für Ihre Berichte. Leider vermisse ich Maßnahmen, die zur Vermeidung von derart schweren Unfällen unverzüglich umgesetzt werden könnten. Dass man jetzt immer noch nicht von allen zuständigen Stellen von einem Unfallschwerpunkt spricht und erst wieder die Unfallschwerpunkt-Kommission eine Verkehrsschau veranstalten muss, die dann auch anschließend ein abgestimmtes Protokoll verschickt, halte ich für nicht vertretbar, geschweige denn für angemessen! Ohne große Kosten zu verursachen, könnte sofort ein Überholverbot und eine Geschwindigkeitsreduzierung angeordnet und mit Baustellenschildern umgesetzt werden. Muss das der Landrat selber machen oder können das der Bauhof oder die Straßenmeisterei nicht umgehend erledigen? Denn jeder Unfall mit Verletzten oder Toten ist einer zu viel.

Ich bitte Sie, die zuständigen Behörden wie Straßenbaulastträger, Straßenverkehrsbehörde/Amt für Öffentliche Ordnung oder Polizei beziehungsweise Innenministerium im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu veranlassen, unverzüglich zu handeln. Mittelfristig wären doppelte akustische Leitlinien eine wirksame Maßnahme. Als Verkehrsingenieur, der im Umgang mit Behörden erfahren ist, weiß ich, dass hier schneller gehandelt werden kann und muss!

Karl-Gregor Möller, Ehningen