Schüler des MPG empfangen Viertklässler der Stuttgarter Elementary School

Die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums empfangen die Viertklässler der Stuttgarter Elementary School in ihren Räumen

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    Spielerisch lernen: Die Schüler des MPGs bekommen englischsprachigen Besuch Foto: red

Artikel vom 19. Juni 2019 - 15:18

BÖBLINGEN (red). Wer zuletzt in den Pausenbereich des Max-Planck-Gymnasiums (MPG) kam, fühlte sich wie in einer anderen Welt. Überall hörte man Englisch und überall waren neue Gesichter. Der Grund für dieses Sprachbad war der Besuch der vierten Klassen der Stuttgart Elementary School aus der Panzerkaserne in Böblingen. "Es war toll, meine Schule auf Englisch zu sehen", sagte eine Schülerin aus der fünften Klasse.

Seit Beginn des Schuljahres besteht zwischen den bilingualen Schülern der fünften und sechsten Klassen des MPG und den Viertklässlern der Stuttgart Elementary School eine Brieffreundschaft. Im März haben sich die Partner erstmals in der Panzerkaserne getroffen und kennengelernt.

Der Schuljahresabschluss war nun der Gegenbesuch am MPG. Nach einer kurzen Begrüßung in der Aula am Murkenbach durchliefen die Austauschpartner vier verschiedene Stationen wie eine Theaterübung und einen Murmelbahn-Konstruktions-Wettbewerb. Zusätzlich hatten die Schüler des MPG eine Schulhausführung in englischer Sprache vorbereitet.

Für Laura Gremelmayer aus der fünften Klasse war dieser Tag "interessant und einzigartig. Es war schön, die Kinder der Panzerkaserne zu sehen, mit ihnen zu reden und zu spielen und ihnen meine Schule zu zeigen." Auch der Gedanke der Fairtrade-Schule kam nicht zu kurz. Nach einem kurzen Einführungsfilm haben die Schüler den bewussten Umgang mit den Lebensmitteln und ihren Produzenten beim Pfannkuchen belegen erlebt.

Während einige Gäste schon länger in Deutschland leben und etwas Deutsch sprechen, hatten andere noch wenig Kontakt mit der deutschen Sprache. Tobias Michel, ebenfalls in der fünfte Klasse am Max-Planck-Gymnasium, fand den Tag vor allem für das üben der englischen Sprache bedeutsam. Es war "cool, dass die Partner so gut kommunizieren konnten und dass man sich gegenseitig geholfen hat, wenn mal etwas nicht verstanden wurde."

So ging der Tag sehr schnell vorbei und der Fünftklässlerin Pola Maria Biernacka kommt es vor, als würde sie ihre Partnerin bereits ewig kennen, obwohl sie sich erst das zweite Mal gesehen haben.

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