Auffahrunfall mit schweren Folgen

19-Jähriger kommt schwer verletzt ins Krankenhaus.

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    Die Sperrung hatte einen sechs Kilometer langen Stau zur Folge Foto: SDMG

Artikel vom 16. September 2020 - 16:54

HILDRIZHAUSEN (red). In lebensbedrohlichem Zustand musste ein 19-Jähriger am Mittwoch nach einem Unfall, der sich gegen 9.30 Uhr auf der A81 zwischen den Anschlussstellen Ehningen und Hildrizhausen ereignet hatte, vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Laut Polizei war der 19-Jährige mit einem Lkw Peugeot Boxer auf dem rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn in Richtung Singen unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Hildrizhausen musste ein 45-jähriger Sattelzuglenker aufgrund eines Staus anhalten. Der 19-Jährige erkannte dies vermutlich zu spät und fuhr mutmaßlich ungebremst auf den Sattelauflieger auf. Durch den starken Aufprall wurde der junge Fahrer in seinem Lkw eingeklemmt und lebensbedrohlich verletzt. Er musste von den Freiwilligen Feuerwehren Ehningen und Böblingen, die mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 20 Wehrleuten vor Ort waren, befreit werden. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von rund 30 000 Euro.

Während zu Beginn der Unfallaufnahme zunächst der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt war, musste zur Landung des Rettungshubschraubers die Autobahn ab 10 Uhr komplett gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Ehningen ausgeleitet werden. Unterstützt wurden diese Maßnahmen durch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Herrenberg.

Aufgrund ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten führten die Wehrleute und die Autobahnmeisterei-Mitarbeiter noch Reinigungsarbeiten durch. Nachdem der Rettungshubschrauber mit der verletzten Person die Unfallort verlassen hatte, wurde der Verkehr ab 10.50 Uhr über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Schlussendlich konnten sämtliche Maßnahmen und die Bergungsarbeiten gegen 13.10 Uhr abgeschlossen werden. Durch die Sperrung bildete sich ein Stau von etwa sechs Kilometern.

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