VW kracht in LKW - längere Vollsperrung bei Mötzingen

Artikel vom 22. Juli 2020 - 09:52

MÖTZINGEN (red). Am Dienstag gegen 16.55 Uhr befuhr ein 43-Jähriger mit seinem VW Golf die Landstraße 1361 aus südlicher Richtung kommend in Fahrtrichtung Nagold. Wie die Polizei mitteilt, kam er  in Höhe Mötzingen, noch vor der Kreuzung mit der K4346, aus bislang unbekannten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender Sattelzug der Marke DAF, welcher mit Lebensmitteln beladen war und von einem 51-Jährigen gelenkt wurde, erkannte die Situation und versuchte noch, ebenfalls auf die Gegenfahrbahn zu lenken, um dem VW auszuweichen. Dennoch kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei sich beide Fahrzeugführer verletzten und vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht werden mussten. Während der VW-Lenker schwerverletzt stationär aufgenommen werden musste, konnte der leichtverletzte Lkw-Fahrer das Krankenhaus später wieder verlassen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in einer Gesamthöhe von etwa 95.000 Euro. Die Bergung des Sattelzugs, bei welchem auch die weiterhin gekühlte Ware umgeladen werden musste, dauerte mehrere Stunden. Während der Unfallaufnahme, der Bergungsmaßnahmen sowie der anschließenden Fahrbahnreinigung musste die Landstraße voll gesperrt werden. An der Unfallstelle waren die Feuerwehr Mötzingen mit zwei Fahrzeugen und 14 Wehrleuten, zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen im Einsatz. Vom Polizeipräsidium Pforzheim war eine Streife und vom Polizeipräsidium Ludwigsburg fünf Streifen vor Ort. Die Verkehrsunfallaufnahme hat die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg übernommen. Die Fahrbahn konnte gegen 00.10 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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