Vorgetäuschter sexueller Übergriff in Sindelfingen hatte Vorgeschichte

Bevor die 16-Jährige einen Vorfall erfunden hatte, war sie tatsächlich Opfer eines 21-Jährigen

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Die 16-Jährige, die Anfang März einen sexuellen Übergriff durch zwei Unbekannte in einem Waldstück neben dem Weissacher Weg vorgetäuscht hatte, war zwei Tage zuvor tatsächlich Opfer eines Sexualdelikts. Dies haben die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Böblingen ergeben. Ein bereits einschlägig in Erscheinung getretener 21-jähriger Tatverdächtiger sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Artikel vom 28. April 2020 - 14:00

SINDELFINGEN (red). Nach den Erkenntnissen der Kriminalpolizei war die 16-Jährige am 7. März von dem ihr bekannten 21-Jährigen zu sexuellen Handlungen gezwungen worden. Aus Angst vor dem Tatverdächtigen hatte sie sich in der Folge weder ihrer Familie noch der Polizei anvertraut und vermutlich unter dem Eindruck des Geschehens durch die Deliktsvortäuschung auf sich aufmerksam gemacht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart hat der Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart gegen den Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen und ihn in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.

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