Am Böblinger Bahnhof ins Gesicht gespuckt

40-Jährige gerät mit Mann in Streit wegen zu wenig Abstand

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Artikel vom 07. April 2020 - 17:00

BÖBLINGEN (red). Ein bislang unbekannter Mann hat am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr einer 40-jährigen Frau am Böblinger Bahnhof ins Gesicht gespuckt. Das berichtet die Bundespolizei.

Zwischen den beiden Personen war es zunächst offenbar zu einer verbalen Auseinandersetzung auf dem Bahnsteig gekommen, da die 40-Jährige den Mann dazu aufgefordert haben soll, aufgrund der Abstandseinhaltung nicht zu ihr in den Aufzug zu steigen. Daraufhin soll der Unbekannte der Geschädigten in das Gesicht gespuckt und sich anschließend über die Treppe entfernt haben. Die Frau erschien am Abend persönlich beim Polizeirevier, um den Vorfall zu melden.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 28 bis 32 Jahre alten und etwa 1,75 Meter großen Mann. Der Unbekannte trägt eine Glatze und einen Bart. Zur Tatzeit soll er zudem einen Kinderwagen mit sich geführt haben. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter Telefon (07 11) 87 03 50 zu melden.

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