Zu schnell unterwegs auf der A8 - mehrere PKW krachen ineinander

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Artikel vom 29. Februar 2020 - 12:08

LEONBERG (red). Am Freitag, gegen 13:25 Uhr, kam es auf der BAB 8 in Fahrtrichtung Stuttgart zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen, so die Polizei. Zwischen der Anschlussstelle Leonberg-Ost und der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald musste eine 46-jährige Fahrerin eines Pkw Skoda und ein 20-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw VW Multivan ihre Fahrzeuge wegen einer Verkehrsstockung auf dem linken von vier Fahrstreifen bis zum Stillstand abbremsen. Der nachfolgende 23-jährige Lenker eines Pkw Citroën, erkannte die Situation offenbar zu spät. Er prallte trotz eingeleiteter Vollbremsung auf das Heck des VW. Kurz darauf kam auf dem linken Fahrstreifen ein weiteres Fahrzeug mit viel zu hoher Geschwindigkeit herangefahren. Der 20-jährigen Frau am Steuer gelang es nicht mehr, ihren Pkw Daimler Benz hinter dem Citroën des 23-jährigen Mannes zum Stehen zu bekommen. Sie prallte wegen der nicht angepassten Geschwindigkeit so heftig auf den Vordermann auf, dass dieser nochmals auf den VW aufgeschoben wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW noch auf den sich davor befindlichen Skoda aufgeschoben. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Am Daimler-Benz der 20-jährigen Frau entstand Sachschaden in einer Höhe von etwa 10.000 Euro. Am Citroën wurde der Sachschaden auf 3.000 Euro geschätzt. Die Höhe des Schadens am VW liegt bei ca. 7.000 Euro und am Skoda bei ca. 6.000 Euro. Insgesamt wurden an der Unfallstelle sechs Personen durch Rettungskräfte versorgt. Im Pkw Skoda sind die Fahrerin und ihre zwei, 9 und 11 Jahre alten Mitfahrer leicht verletzt worden. Im VW wurden neben dem Fahrer auch der 42-jährige Mitfahrer leicht verletzt. Auch die Unfallverursacherin wurde beim Unfallgeschehen leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme war der linke Fahrstreifen der BAB 8 blockiert. Es kam zu einem Rückstau von bis zu sechs Kilometern. Neben zwei Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, waren drei Rettungswägen und vier Abschleppfahrzeuge vor Ort.

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