Böblingen: Umgekippter Lkw legt Verkehr auf A81 lahm

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    Schwerer Unfall auf der A81 bei Boeblingen Hulb legt Verkehr lahm. Wie die Polizei mitteilt, zog der BMW von der rechten Spur rueber und zwei LKW mussten abbremsen bzw ausweichen. Dadurch kippte einer der Anhaenger um. Die Richtungsfahrbahn nach Singen war kurz voll gesperrt. Anschliessend wurde der Verkehr ueber den rechten Fahrstreifen geleitet. Fahrer des BMW leicht verletzt. Weiteres folgt. KRZ-Foto:

Artikel vom 26. August 2019 - 10:48

BÖBLINGEN (red).  Zwei Leichtverletzte und Sachschaden in Höhe von ca. 48 000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagmorgen auf der A81 ereignet hat. Ein 59-jähriger BMW-Fahrer war gegen 9.15 Uhr auf dem rechten der beiden Einfädelspuren der Anschlussstelle Böblingen-Hulb in Richtung Singen unterwegs. Der 43-jährige Fahrer eines Lkw mit Anhänger fuhr auf dem linken Einfädelstreifen in selber Richtung. Am Ende des rechten Einfädelstreifens wechselte der BMW-Fahrer nach links und streifte dabei den Lkw, der daraufhin nach links auf den rechten Durchgangsfahrstreifen geriet, auf dem ein 42-Jähriger mit einem Sattelzug fuhr. Der 42-Jährige konnte nicht mehr abbremsen und prallte auf den Anhänger, der nunmehr ins Schlingern geriet, zur Seite kippte und auf dem mittleren und rechten Fahrstreifen liegen blieb. Der 59-jährige BMW-Fahrer und der 43-jährige Fahrer des Lkw wurden leicht verletzt. Die Feuerwehr Böblingen war mit einem Fahrzeug und vier Einsatzkräften vor Ort, die Feuerwehr Sindelfingen mit zwei Fahrzeugen und fünf Einsatzkräften. Der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug an der Unfallstelle. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten, für die ein Bergekran eingesetzt werden musste, war die Durchgangsfahrbahn der A 81 Richtung Singen bis gegen 12:40 Uhr gesperrt und der Verkehr wurde auf dem Einfädelungsstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu einem Rückstau von bis zu zehn Kilometern.

Während der Unfallaufnahme überwachten Beamte der Verkehrspolizeidirektion die Einhaltung der Rettungsgasse und stellten dabei 16 Verstöße fest. Darüber hinaus erkannten sie drei Lkw-Fahrer, die beim Vorbeifahren an der Unfallstelle mit ihren Mobiltelefonen Videoaufzeichnungen machten. Für diese Handynutzung wird ein Bußgeld in Höhe von 125 Euro fällig.

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