Passanten mit Klappmesser bedroht

21-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand

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    Symbolbild: Archiv

Artikel vom 16. Juli 2019 - 10:42

BÖBLINGEN (red). Mit einem aggressiven 21-Jährigen, der mutmaßlich unter dem Einfluss einer psychischen Ausnahmesituation stand, bekam es am Dienstag gegen 1.40 Uhr eine vierköpfige Personengruppe in der Poststraße zu tun.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ging der 21-Jährige, der augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand, aus noch ungeklärter Ursache mit einem Stock auf die vierköpfige Gruppe zu und schlug dabei gegen unterschiedliche Sachen. Anschließend entwickelte sich ein Gespräch zwischen ihm und einem 25-Jährigen, in dessen Verlauf der betrunkene Mann ein Klappmesser zog und dem 25-Jährigen mutmaßlich an den Hals hielt. Nachdem sie aufgefordert wurden, sitzen zu bleiben, gelang der vierköpfigen Gruppe die Flucht und sie alarmierten die Polizei. Während der Flucht ließ die Gruppe am See eine Plastiktüte mit Getränkeflaschen zurück. Die Tüte samt Inhalt nahm der 21-Jährige an sich und verschwand damit in Richtung Bahnhofstraße. Auf dem Weg dorthin schlitzte er mit dem Messer noch die Wand eines aufgestellten Veranstaltungszeltes auf.

Polizisten trafen den Störenfried schließlich in der Bahnhofstraße an und nahmen ihn vorläufig fest. Er führte das Messer sowie die Plastiktüte mit sich. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt und der Festgenommene zum Polizeirevier Böblingen transportiert. Aufgrund einer Fremdgefährdung wurde der 21-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Diebstahl, Bedrohung und Sachbeschädigung rechnen.

► Polizeibericht auf dem Presseportal der Polizei

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