Mutmaßliche Giftköder ausgelegt in Magstadt

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Artikel vom 09. Juni 2019 - 08:39

MAGSTADT (red). Am Samstagnachmittag, zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr, ging eine 58-jährige Frau mit ihrer 13 Monate jungen Hündin im Bereich der Waldstraße und dem parallel verlaufenden Feldweg spazieren. Wie die Polizei berichtet, nahm die Hündin unbemerkt einen Gegenstand auf. Zuhause bemerkte die Hundehalterin, dass sich der Gesundheitszustand bei der Hündin verschlechterte, weshalb sie sich unverzüglich mit der Hündin in eine Tierklinik begab. Trotz den sofortigen ärztlichen Behandlungsmaßnahmen konnte die Hündin nicht mehr gerettet werden und musste durch den Tierarzt eingeschläfert werden. Sofort nach Bekanntwerden des Sachverhaltes suchte eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Sindelfingen mit dem für die Örtlichkeit zuständigen Jagdpächter den fraglichen Bereich ab. Es konnten mehrere Teile von "Fleischbällchen" mit grünen Anhaftungen aufgefunden und sichergestellt werden. In diesem Zusammenhang wurde ein zweiter Fall bekannt, bei dem eine 10-jährige Hündin vormittags, zwischen 09.30 Uhr und 10.00 Uhr, in diesem Bereich einen Gegenstand aufgenommen hatte. Der Hundebesitzer bemerkte dies. Nachdem sich der Gesundheitszustand der Hündin verschlechterte begab er sich ebenfalls zum Tierarzt. Hier verliefen die Behandlungsmaßnahmen erfolgreich, die Hündin konnte gerettet werden. Personen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Sindelfingen, Telefonnummer: 07031/697-0, zu melden.

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