Schwerer Unfall auf der A 81: zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Artikel vom 04. Juni 2019 - 15:10

EHNINGEN/BÖBLINGEN (red). Der 36-jährige Fahrer eines DB Sprinters (3,5 t) fuhr am Stauende aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden Pkw Fiat Punto auf, welcher mit einem 55-jährigen Mann, seiner 42-jährigen Ehefrau und einem 6-jährigen Kleinkind besetzt war, so die Polizei. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fiat noch auf einen Sprinter der Marke Renault Master (3,5t) eines 37-jährigen Mannes geschleudert und im weiteren Verlauf nochmals vom Sprinter des 36-Jährigen touchiert. Alle drei Insassen des Fiat Punto wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Sie erlitten teils lebensgefährliche Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Fahrereigenschaft im Fiat Punto konnte noch nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Der 37-Jährige wurde leicht verletzt. Der 36-Jährige wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Der Rettungsdienst hatte drei Rettungswagen, zwei Notärzte, einen leitenden Notarzt und zwei Rettungshubschrauber zur Versorgung der Verletzten eingesetzt. Die Feuerwehren aus Böblingen, Sindelfingen und Ehningen waren mit insgesamt 46 Kräften und neun Fahrzeugen im Einsatz. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg war mit fünf Streifenbesatzungen an der Unfallstelle. Die Autobahnmeisterei Herrenberg sorgte für eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Stuttgart und richtete eine Ausleitung an der Anschlussstelle Ehningen ein. Alle drei unfallbeteiligte Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Vollsperrung der Richtungsfahrbahn konnte kurz vor 18.00 Uhr aufgehoben werden. Es kam auf den Umleitungsstrecken zu nicht unerheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Zur Staubewältigung hatte das Polizeipräsidium Ludwigsburg auf den Umleitungsstrecken zusätzlich neun Streifenbesatzungen eingesetzt. Die Verkehrspolizeidirektion Stuttgart-Vaihingen bittet Personen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0711/6869-230, zu melden.

Fotos: SDMG/Dettenmeyer

 

 

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