Fasnet in Ehningen: Polizei hat einiges zu tun

Schlägereien und viel Alkohol rund um den Umzug am Sonntag

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    Der Ehninger Umzug ist nicht ganz ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Symbolbild: Archiv

Aus polizeilicher Sicht nicht ganz reibungslos verlief der 14. Faschingsumzug am Sonntag in Ehningen, der bei frühlingshaftem Wetter von geschätzt 16 000 Zuschauern besucht wurde.

Artikel vom 18. Februar 2019 - 15:30

EHNINGEN (red). Am Nachmittag war es unter anderem gegen 15 Uhr und 16 Uhr in der Königstraße zu Streitigkeiten zwischen mehreren jungen Leuten gekommen, deren Verlauf sich von Beleidigungen bis zu tätlichen Angriffen steigerte. So sei ein 19-Jähriger von einem 20 Jahre alten Besucher ins Gesicht geschlagen worden. Als nun der 19-Jährige seinerseits den Widersacher angreifen wollte, konnten Polizisten einschreiten und dies verhindern. Sie verwiesen ihn der Örtlichkeit. Hinweise auf eine Alkoholbeeinflussung hatten sich bei dem 19-Jährigen nicht ergeben.

Auch ein anfänglicher Disput zwischen einem 17- und einem 18-Jährigen entwickelte sich zu einer Schlägerei. Der Jugendliche habe sich an den Jacken einer Gruppe zu schaffen gemacht, worauf der 18-Jährige ihn ansprach. Der Jüngere soll ihn ins Gesicht geschlagen haben, so dass dessen Nase gebrochen wurde und er in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Noch am Nachmittag wurden durch einen dreisten Dieb die Einnahmen einer Narrenzunft entwendet, als Mitglieder unter anderem diese transportierten.

Bei der Veranstaltung am Abend im Festzelt sei ein alkoholisierter 33-Jähriger von zwei Frauen, die als Einhörner verkleidet waren, angegriffen worden. Er habe sie begrapscht, worauf er geohrfeigt wurde. Dadurch fiel seine Brille zu Boden und zerbrach. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Darüber hinaus gab die Polizei in insgesamt zehn Fällen jugendlichen Besuchern, die im Zusammenhang mit Alkohol aufgefallen waren, einen Brief an die Eltern mit auf den Heimweg. Die Erziehungsberechtigten werden darin über die zum Tragen gekommenen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes informiert.

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