Massenkarambolage mit acht Fahrzeugen auf der A81 verursacht langen Stau

Artikel vom 17. Januar 2019 - 21:07

HERRENBERG (red). Am Donnerstag gegen 15.00 Uhr ereignete sich ein folgeschwerer Unfall auf der A81 zwischen den Anschlussstellen Rottenburg und Herrenberg. Wie die Polizei mitteilt, stockte der Verkehr aufgrund von Mäharbeiten sowie einem vorausgegangenen Auffahrunfall in Fahrtrichtung Stuttgart auf beiden Richtungsfahrstreifen. Der 43-jährige Mercedes C-Klasse-Fahrer sowie der 45-jährige Fahrer eines Opel Grandland fuhren auf dem linken Fahrstreifen und mussten ihre Fahrzeuge aufgrund des Rückstaus bis zum Stillstand abbremsen. Dahinter folgten der Audi A4 eines 38-Jährigen sowie der VW Transporter eines 55-Jährigen. Während der Audi nach starkem Bremsen noch auf dem linken Fahrstreifen anhalten konnte, musste der VW bereits auf den rechten Fahrstreifen ausweichen, kam jedoch ebenfalls ohne Berührung eines Anderen zum Stehen. Der folgende 26-jährige Fahrer eines Mercedes Sprinter erkannte die Situation wohl zu spät, streifte zunächst die Mittelschutzplanke und im Anschluss den Außenspiegel des VW Transporter, bevor er in das Heck des Audi A4 krachte. Durch diese Kollision drehte sich der Audi nach rechts, wo er mit einem dort fahrenden Citroen Berlingo eines 34-Jährigen kollidierte. Durch die Drehbewegung des Audi wurde der vorne stehende Opel auf die C-Klasse geschoben. Anschließend wurden noch zwei weitere Verkehrsteilnehmer in den Unfall verwickelt. Während ein 47-Jähriger seinen Skoda Superb noch an dem VW Transporter vorbeilenken konnte, jedoch leicht die Mittelschutzplanke streifte, fuhr eine 28-Jährige mit ihrem VW Polo nahezu ungebremst in das Heck des VW Transporters. Sie wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Alle anderen Beteiligten blieben unverletzt. Der Mercedes Sprinter, der VW Transporter, der Audi A4 sowie der VW Polo waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden aller Beteiligten beläuft sich nach Schätzung der Polizei auf etwa 69.000 Euro. Die Feuerwehren Rottenburg und Ergenzingen waren mit fünf Fahrzeugen und 25 Wehrleuten, der Rettungsdienst sowie der DRK-Ortsverband mit vier Rettungswagen und einem Notarztwagen an der Unfallstelle. Drei Streifenwagen der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg sowie zwei Fahrzeuge der Autobahnmeisterei waren mit der Sachbearbeitung und Absicherung der Unfallstelle vor Ort beauftragt. Die Richtungsfahrbahn Stuttgart musste für die Zeit der Aufnahme und anschließenden Reinigung bis 18.00 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr konnte in dieser Zeit über den Standstreifen abgeleitet werden. Es bildete sich hierbei ein Rückstau von bis zu zwölf Kilometern.

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