44-Jähriger begeht Suizid

Fall der Schussabgaben stellt Polizei weiter vor ein Rätsel

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Artikel vom 10. Januar 2019 - 14:48

DARMSHEIM (red). Ein 44-jähriger Mann hat sich am vergangenen Wochenende in Darmsheim das Leben genommen. Er war im Zusammenhang mit der am Silvesterabend erfolgten Schussabgabe auf einen 59-jährigen Anwohner der Berner Straße in den Fokus polizeilicher Ermittlungen geraten (die KRZ berichtete). Kriminaltechnische Untersuchungen zur Schusskanalbestimmung hatten ergeben, dass die Wohnung des 44-Jährigen als ein möglicher Schussabgabeort in Betracht kommen könnte.

"In der Folge war seine Wohnung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am 2. Januar mit richterlicher Anordnung durchsucht und der 44-Jährige im Zuge laufender kriminalpolizeilicher Ermittlungen vernommen worden", heißt es im Polizeibericht. Der Anfangsverdacht habe sich nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht erhärtet. "Hinweise auf eine mögliche Suizidabsicht des 44-Jährigen waren für die Ermittler zu keinem Zeitpunkt erkennbar", so die gemeinsame Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Stuttgart.

Die Kripo, die in dem Fall weiter ermittelt, steht weiterhin vor einem Rätsel, wer die beiden Schüsse am Silvesterabend abgegeben haben könnte. Wie berichtet, hatte am 31. Dezember gegen 18.20 Uhr ein Projektil das Fenster einer Gebäudeseite eines Reihenhauses in der Berner Straße durchschlagen. Als der 59-jährige Hausbewohner daraufhin ins Freie trat, war er von einem weiteren Projektil am Kopf getroffen worden - ein Streifschuss, der gerade noch einmal glimpflich ausging. Der Schuss muss aus dem Bereich Steinachweg abgefeuert worden sein.

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