Feuerwehr Magstadt hat Kaminbrand schnell in Griff

Übervoller Aschekasten ist Ursache dafür, dass Rauch in den Wohnbereich eindringt

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    Mithilfe der Drehleiter inspizieren die Floriansjünger den Kamin - am Ende war ein übervoller Aschekasten Schuld daran, dass Rauch nicht abzog sondern in den Wohnraum drang Foto: SDMG

Artikel vom 06. Januar 2019 - 13:00

MAGSTADT (red/mmü). Keine große Mühe hatten die Floriansjünger von Magstadt damit, einen Kaminbrand in der Robert-Bosch-Straße unter Kontrolle zu bringen, zu dem sie am Samstagnachmittag ausrücken mussten. Wie Kommandant Jürgen Stäbler auf Nachfrage der KRZ mitteilt, kam niemand zu Schaden - und das Wohnhaus konnte nach durchgeführten Lüftungsmaßnahmen von der Familie auch umgehend wieder bezogen werden.

Ein voller Löschzug mit 42 Mann war am Samstagabend ausgerückt - hinzugezogen wurde auch die eigene Drehleiter, die die Magstädter seit 1977 in ihrem Dienst haben.

Zunächst brachten die Rettungskräfte die drei Bewohner, darunter ein Kleinkind, unverletzt ins Freie, ehe sie unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ins Innere vordrangen und mit Hilfe der Wärmebildkamera den Kamin auf die Brandursache absuchten. Parallel dazu wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um den Kamin von oben mit der Wärmebildkamera zu durchfahren. Mit einem Lüfter wurde der Rauch aus dem Gebäude geblasen.

Um sicherzugehen, dass von dem Kamin keine Gefahr mehr ausgeht, wurde ein Schornsteinfeger als Sachverständiger zu Rate gezogen. Doch hinter der Isolationsschicht des Schornsteins konnte kein Glutnest entdeckt werden.

Kommandant Stäbler lässt durchblicken, dass die Ursache für den nicht mehr durchziehenden Kamin wohl ein übervoller Aschetopf mit nicht völlig verbrannten Holzresten gewesen sein dürfte. Infolgedessen war der Rauch über den Aschekasten nicht mehr ins Freie, sondern ins Innere des Wohnraums gelangt.

Die Feuerwehr Magstadt war mit fünf Fahrzeugen und 42 Mann im Einsatz, das DRK Magstadt mit drei Mann, auch eine Streife der Polizei war vor Ort.

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