30-Jähriger pöbelt gegen Beamte

Rechtsextreme Parolen gebrüllt

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Artikel vom 08. Oktober 2018 - 17:18

BÖBLINGEN (red). Gleich zweimal leistete ein 30 Jahre alter Mann am Sonntag in Böblingen Widerstand gegen die Polizei.

Wie die Polizei berichtet, hatte ein Passant kurz nach Mitternacht Beamte angesprochen, die sich am Bahnhof auf Streife befanden. Zwischen einem Mann und weiteren Fahrgästen sei es in der S-Bahn zu Pöbeleien und einer Schlägerei gekommen. Der Mann war nun am Bahnhof ausgestiegen. Als die Beamten den 30-Jährigen kontrollieren wollten, rief er ihnen laut Polizeibericht sogleich eine rechtsextreme Parole entgegen. Ein Gespräch zwischen den Beamten und dem Mann konnte nicht entstehen, da er fortwährend gegen Ausländer und die Polizei hetzte.

Auf den Vorschlag der Polizisten, sich von einem Bekannten abholen und nach Hause bringen zu lassen, ging der 30-Jährige nicht ein. Um ihn in Gewahrsam nehmen zu können, sollten dem Mann Handschließen angelegt werden. Hiergegen wehrte er sich, so dass die Polizisten ihn zu Boden bringen mussten, wie berichtet wird. Im Zuge dessen habe er die eingesetzten Beamten auf das Übelste beleidigt.

In der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen wurde der Mann durchsucht, wobei er erneut mit Widerstand auf die Maßnahme reagierte und rechtsextreme Parolen brüllte. Den Rest der Nacht musste der 30-Jährige, der alkoholisiert war, in der Gewahrsamseinrichtung bleiben. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Volksverhetzung.

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