Hoher Sachschaden nach Scheunenbrand bei Leonberg

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Artikel vom 02. Oktober 2018 - 11:11

LEONBERG (red). Ein Sachschaden von etwa 750.000 Euro ist die Folge eines Scheunenbrandes, der sich am Dienstag gegen 10.15 Uhr zwischen Leonberg und Rutesheim südlich von Gebersheim ereignete. Aus noch ungeklärter Ursache ist auf einem Aussiedlerhof eine Scheune in Brand geraten und komplett ausgebrannt. Die alarmierten Feuerwehren des Landkreises Böblingen rückten in der Folge mit 25 Fahrzeugen und über 150 Einsatzkräften zum Brandort aus. Im Zuge der Löscharbeiten konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Eine auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage sowie mehrere Maschinenfahrzeuge und etwa 800 Strohballen, die sich in der Scheune befanden, wurden allerdings durch die Flammen komplett zerstört. Nachdem der Brand entdeckt worden war, brachten Mitarbeiter des Aussiedlerhofes laut Polizeibericht mehrere Kälber, die sich in Scheunennähe aufgehalten haben, in Sicherheit. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten daraufhin fünf Mitarbeiter vom hinzugezogenen Rettungsdienst, der mit acht Fahrzeugen und 14 Kräften vor Ort war, mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Darüber hinaus befanden sich Einsatzkräfte des technischen Hilfswerk, der Polizei sowie Mitarbeiter des Bevölkerungsschutzes des Landratsamtes Böblingen im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine strafbare Handlung vor. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.

Fotos: SDMG / Dettenmeyer

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