Schönbuchtunnel über Stunden dicht

Unfall nach Sekundenschlaf in der Röhre in Richtung Singen - Stau bis zu 15 Kilometer

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    Ein Auffahrunfall im Schönbuchtunnel zur Hauptverkehrszeit sorgte für den ersten Megastau nach den Sommerferien. Das Bild zeigt den Stau auf Höhe der Anschlussstelle Ehningen Foto: Bischof

Artikel vom 12. September 2017 - 16:36

HERRENBERG (red). Vermutlich war ein Sekundenschlaf ursächlich für einen Unfall, der sich am Dienstag gegen 8 Uhr auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Gärtringen und Herrenberg in Richtung Singen ereignete. Im Schönbuchtunnel war ein 19-Jähriger mit seinem Mercedes Vito auf dem linken von zwei Fahrstreifen unterwegs, als er - wie die Polizei vermutet - einnickte und auf die rechte Fahrspur geriet. Dort prallte er ungebremst auf einen vorausfahrenden Lkw, an dessen Steuer ein 43-Jähriger saß.

Der Mercedes kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Durch den Zusammenstoß wurde im Mercedes der 32-jährige Beifahrer leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf 25 000 Euro geschätzt.

Der Mercedes war durch die Kollision nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste der Schönbuchtunnel in Richtung Singen voll gesperrt werden. Ab 10.20 Uhr konnte der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

Gegen 11.45 Uhr war die Unfallaufnahme beendet und die Reinigungsarbeiten, die die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei mit einer Reinigungsmaschine durchführten, beendet. Durch den Unfall bildete sich laut Polizei ein Stau von etwa 15 Kilometern fast bis zur Anschlussstelle Sindelfingen Ost.

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